Category : Travel

Evershof – einfach wohlfühlen

2017-01-06 08.57.30

Der Winter im Norden ist einfach etwas besonderes und wir haben die Tage zwischen den Jahren dieses Mal im Evershof verbracht. Es war wunderbar, so wunderbar, das ich völlig vergessen habe ein Foto vom alten Herrenhaus zu machen. Aber das zählt in diesem Moment auch nicht, denn die Erinnerungen an die netten und immer hilfsbereiten Besitzer Familie Halske, die gemütliche Ferienwohnung in der es an nichts fehlte und das erholsame Drumherum, das habe ich mitgenommen und wenn ich jetzt die wenigen Fotos vom Hof, vom Strand und von Travemünde ansehen, dann würde ich am liebsten gleich wieder hinfahren. Es ist ein kleines Paradies mit freundlichen Pferden, Ponys, interessierten Schafen und nicht zu vergessen Oskar, der Hofhund. Die Nähe zum Strand ist nicht nur im Sommer ein Plus und die Möglichkeit am Brodtener Steilufer spazieren zu gehen, über die Ostsee zu blicken, dass haben wir doch sehr genossen.

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Übernachten in Hamburg – {Meininger Hotel Hamburg City Center}

Eigentlich sind wir ja eher die Camper oder Ferienwohnungsbucher wenn es um Urlaub geht. Aber für unseren Hamburgaufenthalt haben wir uns für ein Hotel entschieden. Ist ja auch ganz prima, wenn man sich morgens an einen gedeckten Tisch setzen kann.

Dank eines Hinweises im weiten WWW sind wir auf die Meininger Hotelgruppe gestoßen und das Konzept hat uns auf Anhieb gefallen.

Und so haben wir im Januar vier Tage im Meininger Hotel Hamburg City Center gewohnt. Die Mischung aus Hotel und Hostel und die Möglichkeit auch mal abends selbst etwas zu kochen ist ideal uns, denn wer mag schon als vierköpfige Familie mit zwei dauerhungrigen Teenagern jeden Abend essen gehen?!

Schon bei der Ankunft wurden wir mit einem freundlichen MOIN, MOIN begrüßt.

Das Konzept schlichte Unterbringung in unterschiedlichen Zimmergrößen hat uns sehr angesprochen und so fanden wir uns in einem Familienzimmer wieder. Doppelbett für die Großen und die beiden Jungs hatten ein etwas abgeteiltes kleines Räumchen mit einem Stockbett. Bad und separates WC dazu, was braucht man bei einem Städtetrip mehr? Ach ja, natürlich, die Möglichkeit ins Internet zu gehen oder mal Abends noch ein wenig Nachrichten zu sehen. Beides ist natürlich möglich und vor allem die Jungs nutzten das Free-WiFi gerne aus.

Das Frühstücksbufett war immer gut gefüllt und lecker. Sicher, keine besonderen Extras wie Rührei, Lachs etc. aber das hatten wir auch gar nicht erwartet. Gut gestärkt ging es jeden Morgen zur nahen S-Bahnhaltestelle Hamburg-Altona. Es sind keine fünf Minuten zu Fuß und von dort aus, waren wir sehr schnell immer am täglichen Ausflugsziel.

Apropos Ausflugsziel, wir waren zwar gut vorbereitet, erhielten aber doch noch den ein oder anderen guten Tipp an der Rezeption. Ebenso konnten wir dort direkt die Hamburg-Card kaufen. Die ist übrigens absolut empfehlenswert, egal wie lange man in Hamburg ist. Kein Nachsehen in welcher Fahrzone man sich gerade befindet, kein Kramen nach Kleingeld und für viele Sehenswürdigkeiten, Museen etc. gibt es auch noch verbilligten Eintritt.

Für das abendliche Kochen konnten wir auch direkt um die Ecke in einem großen Supermarkt einkaufen und so standen wir einen Abend in der Gemeinschaftsküche und brutzelten fröhlich vor uns hin, während andere Gäste schon am Essen waren, bzw. warteten bis eine Herdplatte frei wurde. Wir kamen schnell mit anderen Küchenbesuchern ins Gespräch, man tauschte sich aus, „was habt ihr heute gemacht, wo muss man unbedingt hin oder wo kommt hier her?“. Denn das Publikum im Meiningers, das ist bunt gemischt. So haben wir Gäste aus aller Herren Länder und jeder Altersgruppe getroffen.

Beim Frühstück saß am Nebentisch eine studentische Reisegruppe und auf der anderen Seite eine Familie mit kleinen Kindern aus den Niederlanden.

Es geht sehr leger zu und auch beim abendlichen Bier an der Hotelbar tauschte man sich aus.

 

Uns hat es sehr gut gefallen und wir bedanken uns bei MEININGER HOTELs für die Einladung, welche aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.

„Hilfe, wir sind eingesperrt und wollen raus!“

Nein, Stars sind wir wirklich nicht, aber spielen und knobeln das tun wir gerne. Und dass das sehr hilfreich ist, zeigte sich beim Besuch des Live Escape-Spiels der Freunde von Fluchtweg Hamburg!
Kurz vor unserem Hamburgtrip bin ich durch Zufall auf das Angebot der Fluchtwegfreunde gestoßen. Noch nie zuvor etwas von Live-Escape-Spielen gehört, war meine Neugierde geweckt und beim Erzählen am Abendessentisch auch die der restlichen Familienmitglieder.

HH_fluchtweg-1838Ganz besonders gefreut hat uns, dass wir die Möglichkeiten hatten das Hotel Old Vegas zu besuchen. Um es gleich vorneweg zu nehmen, es hat uns einen riesen Spaß gemacht!

Live-Escape-Spiele haben ja immer eine Handlung bei der es innerhalb einer bestimmten Zeit darum geht, aus einem verschlossenen Raum zu entkommen.

Soweit zur Theorie. Als wir an einem sehr kalten Januarnachmittag in Richtung Paulinenstraße loszogen, wussten wir nicht mehr und war schon etwas nervös, was uns da erwarten würde. An der angegebenen Adresse angekommen, waren wir etwas erstaunt: ein älteres großes Haus und nur ein kleines Schild verwies auf die Fluchtwege. Aber zu unserer Geschichte passt schon das Äußere des Hauses. Hatten wir uns doch als Spieler im Hotel Old Vegas verzockt und zwar so richtig! Der Besitzer war so sauer, dass er uns einsperrte und gerade mal 60 Minuten Zeiten hatten uns selbst zu befreien, bevor das Gebäude abgerissen werden sollte.

Doch bevor wir eingesperrt wurden, begrüßte uns Michael im Vorraum erläuterte nochmals alles genau, auch, dass er immer für uns erreichbar sei. Sei es für kleine Hinweise, wenn es mal gar nicht weitergeht, aber auch wenn sonst etwas sein sollte. Die Anspannung stieg und wir waren schon auch etwas nervös, was uns erwarten würde. Schließlich war unser Ziel, das uns die Flucht rechtzeitig gelingt.

HH_fluchtweg-1836Soweit zur Vorgeschichte. Ohne zu viel verraten zu wollen, es war einfach klasse, die Hinweise zu finden, Lösungen zu berechnen um weiterzukommen, es hat uns allen viel Spaß gemacht.

HH_fluchtweg-1837Natürlich hat sich bei Entkommen alles ums Glückspiel gedreht und wir haben so manchen Bilderrahmen gewendet, unter und über alles geschaut um Hinweise, Gegenstände und uns völlig unbekanntes technisches Spielzeug zu finden. Da eine Spielkarte, dort ein Jeton, dort ein Rätsel, zunächst ging es ganz flott, aber irgendwann hakte es dann doch und wir waren froh, dass wir uns einen Hinweis per Telefon abholen konnten. Es gab viele überraschende Momente, aber die müßt ihr selbst erleben.

Die Teamarbeit war dabei das A und O.
Während ich eher für das Entdecken der Hinweise zuständig war; (Kein Wunder, bin ich doch gut im Finden, angeblich verlorener bzw. verlegter Dinge. Frei nach dem Motto „Mama hast du meine…. Gesehen?!“); haben sich die Jungs eher aufs Knobeln verlegt. Ohne die Beiden wäre es echt eng geworden, aber so haben wir es geschafft und konnten nach 55 Minuten die Türe aufschließen.

 

Es war ein klasse Nachmittag und wir waren ein tolles Team!

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Danke an das Fluchtweg Hamburg Team, dass wir bei Euch einen interessanten Nachmittag erleben durften und es war sicher nicht der letzte Live Escape Room den wir besucht haben.

Fluchtweg Hamburg befindet sich in der Paulinenstraße 15, 20359 Hamburg und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Neben dem Live Escape Room „Hotel Old Vegas“ gibt es auch noch „Voyager 2076“.
Das Angebot kann nur nach vorherigen Anmeldung genutzt werden, alle Infos dazu, ebenso wie Preise etc. findet ihr unter Fluchtweg Hamburg.

Eine Auflistung vieler Live Escape Games findet Ihr unter:
https://www.escape-game.org/

Dort kann man u. a. gezielt nach Escape-Games suchen und Erfahrungsberichte lesen oder hinterlegen, z. B. hier:
https://www.escape-game.org/escape/hamburg/

Am Live Escape Game konnten wir auf Einladung von Fluchtweg Hamburg kostenlos teilnehmen. Meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst!


cam underfoot – im doppelten Sinne

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Die Kamera knapp über den Boden zu halten und dann ein Bild zu machen, dass mache ich immer mal wieder und als ich jetzt las, dass „von olls a bissl“, dass Fotoprojekt dazu wieder aufleben läßt, habe ich mich doch sehr gefreut. 2012 war ich jeden Monat mit einem Bild dabei und bin gespannt, wie oft ich es dieses Jahr schaffe.

Den Anfang machen Bilder aus unserem Hamburgurlaub. Natürlich waren wir auch im Elbtunnel, also sozusagen noch unter Fußhöhe. Ich fand es total spannend. Leider hatten wir kein Stativ dabei und so sind mußte das an „Stativ“ verwandt werden, was vorhanden war.
Aber seht selbst:

hamburg_elbtunnel-2647Man kann die Kamera auch auf den Boden legen, um so eine geringe Isozahl und längere Belichtungszeiten verwenden zu können.

hamburg_elbtunnel-2656Und während die Einen zum Fotografieren kommen, nutzen die Anderen den Tunnel tatsächlich als Weg unter der Elbe hindurch.

hamburg_elbtunnel-2666Andere hingegen veranlaßt der Tunnel zu ungewöhnlichen Bildern.

hamburg_elbtunnel-2668 Und wenn man die Kamera an die Wand lehnt, entstehen Spiegelungen, welche man in der Mitte der Fahrbahn nicht sieht.

hamburg_elbtunnel-2679Um wieder aus dem Tunnel zu kommen, nutzen die Einen den Fahrstuhl für Personen und Fahrräder.hamburg_elbtunnel-2683 hamburg_elbtunnel-2685Andere wiederrum vertrauen sich und ihr Auto einem hölzernen Aufzug an.

hamburg_elbtunnel-2662Das Treppenhaus hat mir sehr gut gefallen und dabei auch der Blick nach oben.

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hamburg_elbtunnel-2680Ich hoffe mein kleiner Ausflug unter die Elbe hat euch gefallen.

Mehr Cam underfoot findet ihr bei von olls a bissl


Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren, im Allgäu einfach Erholung pur.

 


View down – Touristenmassen

Letzte Woche war ich mit Nina und den beiden Jungs rund um Füssen auf Fototour. Nina ist Bergführerin und Journalistin und schreibt derzeit einen Reiseführer „mit Kindern im Allgäu“.

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Blick von Hohnenschwangau in Richtung Forggensee (rechts).

Die Jungs hatten sich bereit erklärt Fotomodell zu sein und so besuchten wir innerhalb von 6 Stunden wichtige Hotspots in und um Füssen.
Dazu gehört natürlich auch Neuschwanstein und Hohenschwangau, denn was wäre ein Besuch im Ostallgäu ohne die Königsschlösser.

Ehrlich gesagt, ich brauch es nicht. Aber das kommt sicher daher, dass ich seit ich auf der Welt bin jedes Jahr mehrmals in Füssen bin und die beiden Schlösser schon mehrmals im Rahmen von Schüleraustausch etc. besucht habe.
Jetzt mitten in der Hochsaison ist es auch wahrlich mehr als voll und so haben wir uns beeilt und nur fix ein paar Fotos von außen gemacht.

Vom königlichen Garten Hohenschwangau schweifte mein Blick nach unten auf den Parkplatz und das ist nur Einer von Vieren Daran könnt ihr erkennen, wie voll es da zur Zeit ist.

 

Trotzdem hier meine ganz persönlichen Tipps falls ihr mal die Schlösser besuchen wollt:
1. Ganz wichtig, Reservieren:
Eintrittskarten kann man vorher online reservieren, sonst wartet man in der Hochsaison mal locker 4 Stunden auf seine Führung. Es gibt nur Parkplätze mit Gebühren und die sollte man trotz der hohen Preise (6€) auch nutzen, denn Knöllchen sind teurer und es wird in Schwangau regelmäßig kontrolliert.

2. Hochsaison möglichst meiden, ebenso Brückentage und das Wochenende.

3. Nur eins der Schlösser besuchen.
Und wenn ihr mich fragt, mir gefällt Hohenschwangau von innen viel besser. Das liegt sicher daran, dass die königliche Familie dort wirklich gelebt hatte und auch König Ludwig als Kind dort war. Neuschwanstein dagegen ist ja gar nicht ganz fertig und hat nicht den Charme meiner Meinung nach. Wobei es natürlich recht imposant ist.nuessle_schwangau_schloesser-3331

4. Neuschwanstein von der Ferne genießen.
Macht einen Spaziergang hoch zu Neuschwanstein oder fahrt mit der Kutsche und geht dann zur Marienbrücke. Von dort hat man einen tollen Blick auf das Schloss und den Forggensee. Aber Achtung! Derzeit ist die Brücke gesperrt, also vorher erkundigen, ob die Renovierung abgeschlossen ist. Ebenfalls geschlossen ist derzeit die Pöllatschlucht. Mein ganz persönlicher Lieblingsort dort. Man kann wunderbar Steinmännchen bauen, die Füße ins kalte Wasser stecken und hoch/runter zum Schloss gelangen. Leider herrscht dort derzeit Steinschlaggefahr und deshalb ist der Weg gesperrt (Stand: August 2015)

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5. Spaziergang rund um den Alpsee
Einfach traumhaft und wenn man mal ein Stück gegangen ist, dann werden auch die Touriströme weniger.

Jetzt freue ich mich auf Eure Blicke nach unten und wünsche Euch einen schönen Tag!

 

Annette