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Ofenschlupfer – Soulfood

ofenschlupfer_soulfood-7842Es gibt Tage, die sind einfach grau. Sei es, dass das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigt oder das die Stimmung einfach grau ist.
Dann tut Soulfood besonders gut. Etwas Warmes was gut für die Seele ist, ist für mich u.a. der Ofenschlupfer.
Er erinnert mich an meine Kindheit, als meine Oma ihn mit ganz viel Vanillesoße mir im Herbst und Winter am „Oma-Mittagessen-Tag“ oft machte. Sicher hat sie damals noch nicht an Soulfood gedacht, sondern eher praktisch. Denn in Ofenschlupfer kann man auch gut Äpfel verstecken, welche nicht mehr ganz makellos sind. Hier konnten Äpfel verwendet werden, welche man vorher an manchen Stellen ausschneiden musste. Sprich, da kommt es nicht unbedingt darauf an, dass die Apfelstücke so  gleichmäßig wie beispielsweise für manchen Kuchen sind.

Diese Woche ist es ganz plötzlich kalt geworden und irgendwie war mir am Dienstag nach Soulfood am Abend. Also fix noch Brötchen beim Bäcker geholt und dabei Glück gehabt, denn die Brötchen sollten möglichst vom Vortag sein. Manche machen den Ofenschlupfer auch mit Hefezopfscheiben oder gar mit Zwieback. Meine Variante ist ganz schlicht mit einfachen Brötchen.

ofenschlupfer_soulfood-7827Für 4 Personen:

  • 6 Brötchen, möglichst vom Vortag
  • 4 Äpfel, wenn man nicht den ganzen Apfel verwenden kann, entsprechend mehr
  • 4 Eier
  • ½ Milch
  • 1 Päckchen Vanillesoßenpulver oder ½ Vanillepudding
  • etwas Zucker
  • etwas Butter
  • je nach Geschmack noch Rosinen und/oder Mandelplättchen

Den Ofen auf ca. 170°C vorheizen.

Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in eine Auflaufform schichten. Die Äpfel schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben dann immer zwischen die Brötchenscheiben stecken. Die Rosinen verteilen und dabei darauf achten, dass sie nicht oben auf liegen, sonst werden sie beim Backen hart.

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Eier, Milch, Vanillesoßenpulver und Zucker sehr gut verrühren.

Ich gebe dann immer gut ¾ der Soße über die geschichteten Zutaten. Ein paar Butterflöckchen oben drauf und ab in den vorgeheizten Ofen.

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Nach ca. 20 Minuten gieße ich den Rest der Soße über den Auflauf, so werden die Brötchen oben sehr schön glänzend und knusprig.

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Dann nochmals 10 Minuten backen und heiß servieren.

Dazu gehört unbedingt Vanillesoße! Am besten noch lauwarm. Wenn ich keine Vanillesoße selbst mache, dann nehme ich sehr gerne diese Soße, sie ist zwar nicht so gelb, wie manch andere aber viel viel leckerer.

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Habt ihr auch so ein Gericht, dass Euch an früher erinnert oder ihr gut an trüben Tagen findet? Gerne könnt ihr einen Kommentar mit Link dazu hinterlassen.

Guten Appetit!

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